Fazit vom 6. Spaziergang von Haus zu Haus

Vor dem Sozialzentrum der Volkssolidarität Carl-Drinkwitz-Str. 2Am 22. Juni 2019 ludt die BürgerAG „HäuserFreunde“ vom Quartier Am Röthegraben mit ihrem 6. „Tag der Häuser“ wieder auf einen kurzweiligen Spaziergang von Haus zu Haus ein. Pünktlich 10 Uhr und gleich zu Beginn in der Gottower Straße 57 schon rund 45 Interessierte. Wau, dachten wir, das gabs ja noch nie. Zuerst in der Nr. 57, die sich mitten in der Sanierung befindet, war es besonders reizvoll anschließend auch ins bereits sanierten Nachbarhaus gucken zu können. Schließlich ließ es erahnen, wie die Nr. 57 im besten Fall mal aussehen kann. Wir sind schon sehr gespannt.

Danach stand der Besuch im neuen „Sozialzentrum“ der VOLKSOLIDARITÄT Verbandsbereich Fläming- Elster auf dem Programm. Im vergangenen Jahr nur als Baustelle mit Bodenplatte und Fahrstuhlschacht anzusehen führte uns Thomas Herold als Koordinator „Essen auf Räder“ durch das Haus und bot zur Stärkung dann zwei Süppchen. Und da sich unverhofft ein wenig Zeit bis zum nächsten Treff gestaltete, entschieden einige spontan, in der neuen Evangalischen Kita vorbeizuschauen, wo uns die Kita-Leiterin Viola Horn freundlich auf kürzestem Weg die Einrichtung zeigte. Mit diesem kurzen Abstecher, sahen die Besucher zwei Neubauten mit hölzernen Fassaden die sicher künftig als echte Hinguckern in Luckenwalde Karriere machen.

Zügigen Schrittes dann zur Parkstarße 7-9, stellte uns Lisa Schley als Mitarbeiterin des Planungsamtes unserer Stadt dort die unterschiedlichen Grundrisse für den Häuserkomplex und sein Energieblockkonzept vor. Weiter zu der zum Verkauf stehenden Dahmer Straße 48 (ehem. Ev. Kita) staunten Viele über das zauberhafte Hinterland und den unvermutet großen Saal im Obergeschoss. Doch auch der „Speicher“ in der Breiten Str. 56 begeisterte und sein Eigentümer Matthias Hennig zeigte den runde 50 Teilnehmenden, in zwei Gruppen geteilt, sein Kleinod. Wer sich gerade nicht den Speicher ansah, erfuhr von Anna-Sara Buchheim, wie Restauratoren arbeiten. Im Speziellen erklärte sie den Umgang mit Pigmenten und die  Mischung von Putzen. Dabei konnte jeder auch praktisch tätig werden.

Nach dem Wechseln der Gruppen, gings kurz vor Schluss in die gegenüberliegende Breite Straße 51 mit Oberlaubenstall. Als Bauunternehmer weiß Herr Hennig, worauf er sich hier eingelassen hat und erwartet in fünf Jahren erste Nutzer. Das begeistert freilich, doch lässt auch den einen oder anderen Skepticker murmeln. Wir drücken auf jeden Fall die Daumen und freuen uns, dass dieses Objekt nun endlich einen tatkräftigen „Liebhaber“ gefunden hat. Voll Impressionen, zogen wir dann zur Brauhausführung in die TURMKLAUSE. Wieder gesplittet in zwei Gruppen, genossen einige erst ein kühles Getränk wohingegen sich die anderen von Mathias Gaffke, einem der drei Wirtshauseigner, ins Brauen einweisen ließen. Dabei bot er allen „eine Nase voll“ Malzpellets, die die unterschiedlichsten Empfindungen weckten. Eben genauso, wie die einen Biertrinker eher ’n Herbes und andere eher ’n Liebliches bevorzugen.

Fazit der folgenden Auswertung: Mit rund 80 Teilnehmenden war dieser „Tag der Häuser“ einer der am besten besuchten. Wobei gerade das Spektrum- von Baustelle bis Neubau faszinierte. Die BürgerAG „HäuserFreunde“ organisierte damit über die Jahre das sich etwa 27 bislang unzugängliche Objekte Besuchern öffnen. Ohne die großherzigen Eigentümer undenkbar. DANKE!

Empfang in der Gottower Str. 57Mit Viola Horn in der Evangelischen KitaParkstraße 7 Im Hinterland der Dahmer Str. 48 Speicher Breite Str. 56 Diplom-Restauratorin Anna-Sara Buchheim Am Oberlaubenstall Breite Str. 51 Mathias Gaffke in der TURMKLAUSE

Kommentare sind geschlossen.